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Neue Regeln für Hundehalter ab 1. Januar in Berlin

Für die allgemeine Leinenpflicht gibt es jedoch Ausnahmen, wie die Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung heute in der Pressemitteilung bekanntgibt.
Die drei wesentlichen Ausnahmen sind folgende:

  • Wenn der Hund bereits vor dem 22. Juli 2016 gehalten wurde, dann dürfen die Tiere weiterhin auf unbelebten Straßen und Plätzen sowie auf Brachflächen ohne Leine laufen.
  • Hundehalterinnen und Hundehalter können den sogenannten „Hundeführerschein“ (Sachkundenachweis) machen. Auch mit diesem Nachweis können die Tiere weiterhin auf unbelebten Straßen und Plätzen sowie auf Brachflächen ohne Leine laufen.
  • Wenn die Hundehalterinnen und Hundehalter auf andere Weise als sachkundig gelten, dann gilt die Leinenpflicht ebenfalls nicht. Das ist beispielsweise bei Tierärzten oder bei Diensthundeführern der Fall.

Die Leinenpflicht steht bereits seit dem 22. Juli 2016 im Berliner Hundegesetz. Wirksam wird diese Leinenpflicht aber erst zum 1. Januar 2019, also mit dem Zeitpunkt, in dem die sogenannte Hundeverordnung in Kraft treten wird.

Hier [230 KB] finden Sie ein PDF mit ausführlichen Informationen des Berliner Justizsenators zum Berliner Hundegesetz und zur "Hundeverordnung".

Foto: Michael M/stock.adobe.com

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