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Affenstarke Aufnahmen: Tiere vor der Kamera

Unsere Hunde sind ein beliebtes Motiv für Fotoaufnahmen. Doch gerade wenn die Natur im Frühling erwacht, können Fotografen ihr Portfolio wunderbar erweitern. Bienen und Marienkäfer zählen nicht nur zu den typischen Frühlingsboten, sondern haben echte Modelqualität vor der Linse. CHIP FOTO-VIDEO zeigt, wie sich Vierbeiner und Co. mit ein paar Tricks wunderbar in Szene setzen lassen.

  • Insekten fotografieren: Für die perfekte Aufnahme empfehlen sich sogenannte „Makro-Zwischenringe“, die es für ein paar Euro im Fachhandel gibt. Durch den Einsatz verringert sich der Abbildungsmaßstab drastisch: Kleine Tiere und Objekte können nun problemlos formatfüllend aufgenommen werden. Ein Stativ sorgt für die nötige Stabilität und schützt vor verwackelten Bildern. Ist die Spiegelvorauslösung aktiviert, entsteht noch mehr Schärfe.
  • Zoo besuchen: Exotische Motive sind hier zum Greifen nah. Wichtiges Augenmerk: ein experimenteller Bildaufbau mit ausgewähltem Hintergrund. Wer etwa ein Chamäleon ins Visier nimmt, sollte sich eine Besonderheit der Tiere zunutze machen. Je nach Stimmung ändern diese Farbe und Gestalt – für Fotografen ein unerschöpflicher Verwandlungskünstler mit vielfältiger Perspektive.
  • Haustiere ablichten: Freunde auf vier Pfoten sind meist die ersten Versuchskaninchen für Anfänger. Den Spieltrieb durch Animationen zu wecken ist artgerecht, zwanghaftes Verhalten und Blitzlicht nicht. Das helle Licht im Gesicht empfinden Tiere genauso unangenehm wie Menschen. Anders sieht es beim Hintergrund aus. Unschärfe und Farbauswahl sind elementare Gestaltungsmittel ohne Nebenwirkungen.
  • Dynamik vermitteln: Tiere, die sich nicht bewegen, geben dankbare Motive ab. Schwieriger wird es, wenn dynamische Aufnahmen gefragt sind. Klassische Motive wie Mitzieher garantieren eine ausreichend langen Belichtungszeit und ein wenig Übung. So wird selbst aus einem Murmeltier ein Windhund.

Generell benötigen Fotografen bei ihrem Trip in die Tierwelt keine ausgefallene Ausrüstung. Eine Kamera, in deren Belichtungswerte manuell eingegriffen werden kann, und eine Standardoptik reichen meist vollkommen aus. „Eine Faustregel im Umgang mit tierischen Modellen gibt es jedoch“, betont Martin Gollwitzer, Chefredakteur CHIP FOTO-VIDEO. „Achten Sie immer darauf, den natürlichen Abstand zu den Tieren zu wahren – auch wenn die Augen bei der Aufnahme stets im Fokus sein sollten.“

Noch mehr Bildideen aus der Praxis finden Sie in der aktuellen Ausgabe der CHIP FOTO-VIDEO 04/2014, die ab sofort im Handel und im CHIP Kiosk erhältlich ist.

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